Lotus

Die Lotusblume ist schon immer ein zentraler Symbolträger in vielen Kulturen gewesen. Jede Nacht versinkt die Blume ihren schönen Blütenkopf im Schlamm, wo auch ihre Wurzeln hausen, und jeden Morgen erhebt sie wieder ihren Kopf, als sei nichts gewesen – ihre Blütenblätter strahlen wie am Tag zuvor. Wegen dieses Rituals ist sie in vielen Kulturen zum Symbol der Wiedergeburt geworden. 

Dieses Ritual ist die Grundlage unseres LOTUS Programms. Um im Einklang mit unserem Selbst zu strahlen müssen wir uns in unserem eigenen Schlamm versinken. Wir müssen erforschen, wo wir unbefreit sind, wo unser Schatten unser Licht versteckt, wo wir blockiert sind. Denn nur aus der Dunkelheit entdecken wir das Licht, und nur aus dem Licht erkennen wir die Dunkelheit. Wir können das eine nicht ohne das andere erfahren: Wiedergeburt setzt immer ein Sterben voraus. 

Das Ziel von LOTUS ist es, (Über-)Lebensenergie zu befreien und sie freien Ausdruck zu geben. Als Untersuchungsmethode nutzen wir den Körper als Laboratorium. Mit der Stimme und mit dem Bewegungsvielfalt und den Gefühlserlebnissen unseres Körpers erforschen wir uns selbst, wo unsere Lebensenergie nicht hinfließt und wir sozusagen tot sind, damit die Energie wieder dorthin fließen kann und wir eine Wiedergeburt erleben. Oft ist es Angst, Wut oder Trauer, die sich als Blockaden im Körper verfestigt hat und uns nicht erlauben, unsere Freiheit zu genießen und leben. Nur wenn wir diese Emotionen Raum geben, sie mit Liebe begegnen und sie ausdrücken, können wir sie befreien, loslassen und in Kreativität umwandeln. 

Warum wir unsere Lebensenergie einschränken und aufhalten, kann viele Gründe haben. Einige von uns glauben zu viel, andere zu wenig zu sein. Vielleicht wurde es uns in unserer Kindheit oder Jugend gesagt, vielleicht haben wir es uns auch selber eingeredet. Egal wie unsere Geschichte lautet, dieser Glaube hat in uns eine Wunde verursacht, die heute noch offen sein mag. Wie oft lassen wir uns einschränken oder drängen lassen, weil wir glauben, sonst zu viel oder zu wenig zu sein. Wir vergleichen uns mit anderen, statt einfach auf uns zu hören, machen aus einem Richtig ein Falsch und verurteilen uns selbst und andere. So heilen wir nicht unsere Wunden, sondern vertiefen sie. 

Jugendworkshop

Mit einem gezielten Training von Selbstreflexion innerer Zustände und äußerer Zusammenhänge wird das eigene Wahrnehmungsvermögen ausgebaut.
Dadurch kann ein tiefes Begreifen und Verstehen(Erkenntnis) stattfinden, die zu mehr Empathie mit sich selbst und anderen führt.

Durch diesen Vorgang wird es leichter Kommunikativ zu werden und aufeinander zuzugehen, um ein harmonisches Miteinander zu fördern. Der Umgang mit Stresssituationen wird geschult. Durch eine klare Selbstwahrnehmung kann man eine Situation klarer begreifen und sich selbst nicht im Weg stehen.

Die eigenen individuellen Stärken kristallisieren sich durch ein harmonisches (Arbeits-) Umfeld klarer heraus.

Durch unsere Arbeit steigt die Selbstachtung, das Selbstwertgefühl und die Empathiefähigkeit im Miteinander. Wir fördern konstruktive Kommunikation durch folgende Methoden der Körperarbeit: Achtsamkeitstraining, Tanz, Schauspiel, Embodiment, Umgang mit Körpersprache, Begegnung, Voicing und kreativem Selbstausdruck.

Unser Kurs baut sich auf in einer dreitägigen Veranstaltung und/oder fortlaufenden Kursen. Über die Teilnehmerzahl (15-30 pro Gruppe), Veranstaltungsort, die Länge der verschiedenen Einheiten und Kosten ist es wichtig sich individuell abzusprechen. 

Die Workshops leiten wir gemeinsam im Team. 

Gern stehen wir zu einem Gespräch zur Verfügung. Wir freuens uns auf die Zusammenarbeit.

 

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